Upcycling Idee: TShirt Beanie

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„Mum, ich brauch unbedingt eine Beanie!!“. Montag nach der Schule hat mich mein Sohnemann mit diesem Wunsch überfallen. Es ist Sommer, Beanies gibt es momentan nicht wirklich im Angebot und was Neues wollt ich nicht unbedingt kaufen. Da bin ich über den Wäschekorb aussortierte Klamotten von meinem Mann gestolpert. Da lagen ja bestimmt 10 TShirts drin. Der Stoff ist noch super, aber er trägt sie einfach nicht mehr. Warum nicht eine Mütze aus den Shirts machen? Gleich mal im Netz gesucht, nach Anleitungen und Schnitt. Mit den Ergebnissen war ich nicht 100% zufrieden. Deshalb hab ich gleich angefangen zu probieren und zu schnibbeln. Heute dann das endgültige Ergebnis und das hat nicht nur mich, sondern vor allem meinen Sohn super gefallen. Hier jetzt für Euch, meine Upcycling Idee:

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Ihr braucht:

  • TShirt Größe M oder größer
  • Schnitt (Download: TShirt Beanie) – passend für Kopfumfang 55cm – 57cm
  • Zeitungspapier oder Schnittpapier
  • Schneiderkreide
  • Stoffschere
  • Stecknadeln
  • Faden
  • Nähmaschine

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Den Schnitt könnt Ihr Euch hier speichern. Ist ein PDF, dass auf einer DinA4 Seite ausgedruckt wird. Die Höhe beträgt 28 cm, die Breite 14. Ist somit ein Viertel des gesamten Schnitts. Wer kein Schnittpapier zu Hause hat, nimmt einfach Zeitungspapier. Das funktioniert super und Ihr spart auch noch Geld und die Umwelt dankt es Euch. Den Schnitt legt dann komplett vorne auf das TShirt. Hier seht Ihr gleich, ob die Größe auch passt.

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Malt mit Schneiderkreise den Umriss des Schnitts auf das TShirt. Wenn das Shirt bedruckt ist, achtet darauf, dass der Schnitt auch so liegt, dass der Print am Ende nicht schief wird oder vielleicht nicht ganz drauf kommt. Wäre ja schade, wenn die tollen Muster nicht passen.

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Mit ein paar Stecknadeln fixiert Ober- und Unterseite. So verrutscht beim Ausschneiden nichts. Entlang der Linie Schneiden, im Schnitt ist bereits eine Nahtzugabe von 1 cm.

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Hier am Schnitt zeige ich Euch, wie Ihr die Abnäher dann anschließend näht. Faltet den Stoff, dass die rechte, die schöne Seite innen ist. Legt die Kanten aufeinander, fixiert den Stoff wieder mit einer Stecknadel.

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Näht den Abnäher komplett durch. Ein einfacher gerader Stich reicht. Hat bei allen Mützen die ich gemacht habe super funktioniert. Für die Nähmaschine eignet sich eine spezielle Jersey Nadel.

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Dann breitet beide Stoffteile auseinander und legt sie bündig aufeinander. Wieder die schöne Seite nach innen. Achtet darauf, dass die Nähte der Abnäher aufeinander liegen. Steckt die Ränder bündig und lasst (siehe Foto) ein Loch frei, das ca. 10 cm groß ist. Diese Öffnung ist nötig, damit Ihr nach dem nähen die Mütze umstülpen könnt. Dafür zieht Ihr einfach den Stoff durch die Öffnung, von innen nach außen. Eigentlich wie bei einer Socke, die verkehrt herum in der Wäsche gelandet ist.

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Die Öffnung vernäht Ihr anschließend wieder. Dieser Teil der Beanie wird dann die Innenseite. So sieht man die Naht nicht mehr.

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So ungefähr sieht das dann aus, wenn Ihr die Unterseite nach innen schiebt. Bei der ersten Mütze habe ich noch ein bisschen gebraucht. Die Zweite war dann schon in 15 Minuten fertig.

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So sieht sie dann fertig aus. Da darf es dann gerne mal auch im Sommer etwas abkühlen. Zumindest freut sich mein Sohn jetzt auf schlechtes Wetter ;)

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Er war auch ein bereitwilliges Model. So sieht das gute Stück getragen aus. Lässig und total kuschelig. Für mich hab ich eine Beanie aus einem Baumwollpollunder gemacht. Ihr merkt schon, es sind einige Klamotten zum Opfer gefallen. Aber für das Upcycling hat es sich allemal wieder gelohnt.

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Tataaaaa… Das ist die Mützenparade. Welche gefällt Euch am besten? Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht entscheiden.

Habt noch einen tollen Abend. Eure Tine :*

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