Memoboard für meinen neuen Arbeitsplatz


Das Uten.silo von Dorothee Becker ist ein absoluter Design Klassiker und hat mich inspiriert, auch ein Memoboard für meinen neuen Arbeitsbereich zu bauen. Nur wie? Irgendwelche Plastikbecher auf eine Platte kleben, das hätte mir nicht gefallen und wäre bei weitem nicht so sytlisch. Ein paar Haken und Klemmen sollten auch unter kommen, damit die Scheren und ein paar Notizen noch zusätzlich ihren Platz finden. In den Tiefen meiner Bastelkisten hab ich dann ein paar Sachen gefunden, die ich verbauen kann. Den Rest hab ich im Baumarkt geholt und gleich los gelegt.

Du brauchst:

  • Lochplatte weiß 5/15mm Maße: 60×80 cm (ca. 7€ bei Obi)
  • Gewindeschrauben M4 x16 mit Muttern (ca. 3€)
  • 4x Einfassprofile aus Kunststoff (pro Stück ca. 1,50 €)
  • Haken / Klemmen / Möbelgriffe (z.B. bei Ikea)
  • 4 Abstandshalter
  • Besteckbehälter zum anschrauben
  • 4 Schrauben und Beilagscheiben

Das Prinzip ist sehr einfach. Haken und Klammern werden mit den Gewindeschrauben am richtigen Ort festgeschraubt. Da wirst du deine ganz eigenen Vorlieben haben. Leg die Platte auf den Boden und verteile die Haken und Behälter (meine sind von Ikea „Bygel“ – gibt es leider nicht mehr) so auf der Platte, wie es dir letztendlich gut gefällt und auch praktikabel ist. Die Klemen hab ich mir im letzten Holland Urlaub in Amsterdam mit genommen. Eine tolle Adresse für solche Büroschätze findest z.B. bei Miomodo.

Das ist ein Türgriff, den ich noch in einer Schublade hatte. So ging es mir mit fast allen Dingen, die ich für das Memoboard „verarbeitet“ habe. Rentiert sich immer man das eine oder andere Schnäppchen grade bei Ikea mit zu nehmen :)

Die Abstandshalter habe ich von einem alten Memoboard zweckentfremdet. Da solltest du aber auch im gut sortierten Baumarkt fündig werden. Die Halter zwischen Wand und Lochplatte auf die Schraube stecken. Zum befestigen des Memoboards nimm die richtigen Dübel für die Wand und passend lange Schrauben.

Die Einfassprofile säge in der richtigen Länge und auf Gehrung. So passen die Ecken schön zusammen. Im Prinzip reicht es, wenn die Profile aufgesteckt werden. Es gibt passende für viele Plattenstärken.

Scheren und Bänder haben ihren Platz gefunden. Die Schnüre hab ich auf den Griff vor dem festschrauben aufgefädelt. So bleiben sie am richtigen Platz und machen sich farblich auch noch gut auf dem Memoboard.

War gar nicht so scher und bei Bedarf kann das ganze Board wieder abgebaut und umgebaut werden. Je nach Bedürfnis kannst du es umgesalten.

Wenn du es farbig magst, dann lackiere die Platte und nimm farbige Haken. Ich mag einfach das klare weiß und silber. Passt gut und zum Schreibtisch und ich krieg bis dato alles unter.

Jetzt gehts gleich zu meiner Strickgruppe. Ich freu mich auf die Mädels. Muss an meinen Socken weiter feilen. Wenn du mir auf Instagram folgst hast du das bestimmt schon mitbekommen.

Verlinkt auf Creadienstag, Handmade on Tuesday und Dienstagsdinge

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